Wie bereits in den vergangenen Jahren haben sich auch in diesen Pfingstferien acht Jugendliche aus dem Dekanat Horb-Freudenstadt aufgemacht, um beim ökumenischen Jugendtreffen in Taizé in der französischen Bourgogne Menschen aus aller Welt zu treffen.
Die Jugendlichen waren auch dieses Jahr der Einladung der dortigen Brudergemeinschaft gefolgt, bei regelmäßigen Gebeten die bekannten Lieder von Taizé zu erleben und sich im Rahmenprogramm mit gleichaltrigen über den Glauben auszutauschen. Dabei mussten die Jugendlichen auf den gewohnten Komfort des Alltags verzichten: Sie hausten in einfachen Unterkünften oder auf dem Zeltplatz und wurden mit einfachem Essen verköstigt. Auch das Smartphone blieb in der Woche wegen Mangels an Strom und gutem Netz uninteressant. Einen großen Bedarf an digitaler Unterhaltung hätte es aber beim bunten Programm vor Ort und dem idealen Sommerwetter ohnehin nicht gegeben. Schnell schlossen die Jugendlichen Freundschaften und wuchsen als Gruppe zusammen. Bei einem Ausflug ins nahegelegene Cluny konnten sie in die Vergangenheit der Region eintauchen, denn dort stand vor circa 700 Jahren die größte Kirche der Welt. Am Ende der Woche waren alle erschöpft und glücklich über die neuen Bekanntschaften – und der ein oder andere nahm sich vor, die Momente des ruhigen Gebets in der Kirche von Taizé auch in den Alltag zu integrieren. Veranstaltet wurde die Fahrt unter der Leitung von Markus Neff von der Jugendkirche Tübingen, die mit circa 25 Jugendlichen per Bus anreiste; für die Betreuung der Jugendlichen im Dekanat Horb-Freudenstadt war BDKJ-Jugendleiter Jan Koelblin zuständig.
Vielen Dank an Jan Koelblin für das Engagement und den Bericht aus Taizé!
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