Juleica- Schulung

Jugendleiterschulung im März 2019 in Gösslingen

Erfolgreiche Jugendleiterschulung

Das katholischen Jugendreferat des Dekanats Freudenstadt (BDKJ) hat in Kooperation mit dem städtischen Jugendreferat Horb und dem Kreisjugendring Freudenstadt auch dieses Jahr wieder eine Jugendleiterschulung angeboten. 19 Jugendliche haben diese erfolgreich abgeschlossen.
Wie leite ich ein erlebnispädagogisches Spiel an, wie verhalte ich mich, wenn es in meiner Gruppe plötzlich Konflikte gibt, wie mache ich gute Werbung für meinen Verein und was ist zu tun, wenn sich ein Gruppenmitglied nicht an die Regeln hält.
19 Jugendliche aus dem Raum Horb und Freudenstadt haben sich diesen Themen innerhalb einer Seminar Woche vom 5.03.2019 bis zum 9.3.2018 angenommen und die Jugendleiterschulung abgeschlossen. Insgesamt fünf Tage haben sich die 14- bis 19-Jährigen im neu renovierten Pfarrhaus in Gösslingen mit Gruppenprozessen, Leitungshandeln und den rechtlichen Grundlagen in der Jugendarbeit befasst. Elisabeth Wütz und Majella Vater vom katholischen Jugendreferat des Dekanats Freudenstadt sowie Madline Cabon und Tom Schmidt (DHBW-Student) vom städtischen Jugendreferat Horb führten gemeinsam in tollem Miteinander die Schulung durch. Die Küche war fest in der Hand von Marie Ott, Marleen Lutz und Amelie Walz. Als Vertreter des Kreisjugendrings bot Lars Vieth am Mittwochabend einen Spieleabend an.
Die Bilanz am Samstag fiel durchweg positiv aus. Der Mix aus Gruppenarbeit, Theorie und Praxis kam gut an. So durften sich die Jugendlichen Spiele für verschiedene Anlässe überlegen und mit der Gruppe direkt ausprobieren. Andere Themen ließen weniger Praxisarbeit zu, sind für die Arbeit später aber genauso wichtig: Rechtliche Grundlagen und Aufsichtspflicht wurden ebenso thematisiert wie das Verhalten beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch und Kindeswohlgefährdung. Das stürmische Wetter außerhalb der Schulungsräume konnte ihrer Motivation dabei nichts anhaben: konzentriert und lernfreudig stürzten sich die Jugendlichen auf die Themen. Die Teilnehmergruppe hat super zusammen gearbeitet und nicht nur beim nächtlichen „Werwolfspiel“ oder beim „Schokofluss“ hat die Gruppe ihre Kooperationsfähigkeit und Beweis gestellt. 
Alles in allem sind die Jugendlichen jetzt gut auf ihre Arbeit im Verein vorbereitet. Sie wollen sich in der kirchlichen Jugendarbeit engagieren, Freizeiten leiten und bei der Stadtranderholung als Betreuer aktiv werden. Mit einem breiten Hintergrundwissen und ersten Praxiserfahrungen können sie nun in die Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen starten.